Untertagedeponie

Untertagedeponie

Langzeitsicher und nachsorgefrei

Hunderte von Metern unter der Erde, gas- und wasserdicht verschlossen, und das Thema guten Gewissens vergessen dürfen: Gibt es bezüglich Ihrer gefährlichen Abfälle ein beruhigenderes Szenario?

Für diese und sehr wahrscheinlich auch für Ihre stark belasteten Abfälle sind die Untertage-Deponien die beste Wahl:

  • Arsen-, cyanid- oder quecksilberhaltige Abfälle
  • Rückstände aus Verbrennungsanlagen, Galvanik, Filtration und chemischer Destillation
  • Filterstäube aus der Metallindustrie
  • Härtesalz-Rückstände
  • kontaminierter Boden und Bauschutt
  • Rückstände von eingedampftem Deponie-Sickerwasser

Die schädlichen Substanzen kommen in stillgelegte Abschnitte der Kalibergwerke. In dicke Salzschichten eingebettet und weit unterhalb des Grundwasserspiegels sind Mensch und Umwelt auch in Zukunft vor ihnen sicher.

Der Weg Ihrer Abfälle

  1. Ankunft in der Deponie
    In Fässern, Big-Bags oder Stahlblech-Containern verpackt erreichen Ihre Abfälle die Untertage-Deponie per LKW oder mit der Bahn.
  2. Annahmekontrolle
    Sind die Begleitpapiere vollständig, passt der Abfall zur Deklaration, stimmt die Verpackung? Im Sinne der hohen Sicherheitsstandards kontrollieren wir, bevor Ihre Abfälle unter Tage gehen, nochmals alle Angaben und nehmen eine Rückstellprobe.
  3. Transport zum Einlagerungsort
    Nun werden die Abfallbehälter über den Förderschacht viele hundert Meter unter die Erde transportiert. Unter Tage bringen Spezialfahrzeuge sie zu ihrem Bestimmungsort, der oft einige Kilometer vom Schacht entfernt ist. Zur Sicherheit sind unterschiedliche Stoffgruppen in jeweils eigenen Bereichen untergebracht.
  4. Deponierung
    Anschliessend werden die Abfallbehälter sorgfältig in Einlagerungskammern gestapelt. Sobald eine Kammer gefüllt ist, wird sie mit Mauern oder Salzwällen verschlossen (Mehrbarrierensystem).
  5. Organisation und Dokumentation
    Die Untertage-Deponien sind wie Lagerhäuser organisiert: Von jedem Abfall sind Einlagerungsort und -zeitpunkt, sowie Menge und Beschaffenheit dokumentiert – einschliesslich einer Rückstellprobe im Probenarchiv unter Tage. Somit ist jederzeit klar, wo sich welche Substanzen befinden.